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Ausbau des Digitalgeschäfts

In der Corona-Pandemie hat sich das Mediennutzungsverhalten breiter Bevölkerungsgruppen massiv verändert. Vor allem der Trend zu digitalen Medien hat weiter an Fahrt aufgenommen. Das geht häufig zulasten der klassischen Abonnentenzahlen gedruckter Zeitungsausgaben. Mit der konsequenten Ausrichtung auf hochwertigen journalistischen Content und differenzierten Angeboten sind die Leserzahlen aber entgegen dem Branchentrend bei Kölner Stadt-Anzeiger und den Regionalausgaben stabil geblieben. Auch deshalb will das Kölner Medienhaus seine Aktivitäten rund um das Digitalgeschäft weiter intensivieren.

Steigende Relevanz der Printtitel in Krisensituationen

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie verzeichnen Tageszeitungen neue Leser- und Nutzerrekorde. Titel wie der der EXPRESS, der Kölner Stadt-Anzeiger oder die Kölnische Rundschau sind in der Lesergunst stark gestiegen – die Zugriffe auf die Onlineangebote der Titel legten ebenfalls zu. Der Grund: Gerade in Krisensituationen vertrauen die Menschen auf seriöse Medien – und wünschen sich regionale Berichterstattung.

ABONNENTZAHLEN ENTGEGEN DEM BRANCHENTREND STABIL

Qualitätsjournalismus ist also gerade in Krisenzeiten gefragt. Allerdings schlägt sich das Hoch bei den Leserzahlen und Zugriffen auf die Onlineangebote nicht in einem Zuwachs bei den Abonnenten nieder, sodass bei den großen Tageszeitungsverlagen diese seit Jahren rückläufig sind. Dennoch konnte sich die Zahl der Abonnenten entgegen dem Trend stabil bei rund 225.000 Abonnenten halten. Insgesamt erreicht der Verlag mit dem EXPRESS, dem Kölner Stadt-Anzeiger sowie der Kölnischen Rundschau täglich mehr als 1,1 Millionen Leser. Die Onlineportale express.de, ksta.de und rundschau-online.de zählen mit rund 33 Millionen Page Impressions und über 11 Millionen Visits pro Monat zu den führenden regionalen News-Seiten.

„Diese erfreuliche Entwicklung verdanken wir zum einen unseren hochwertigen journalistischen Inhalten“, erklärt Birgit Rollesbroich, Geschäftsführerin Lesermarkt. „Zum anderen ist es uns gelungen, unsere vorhandenen Angebote sinnvoll zu differenzieren und ergänzend attraktive digitale Informationsangebote zu schaffen. So gelingt es uns, unsere Abonnenten dauerhaft zu binden, neue Leser bzw. Nutzer zu gewinnen und etwaige Verluste auszugleichen.“
 

Zum E-Paper des Kölner Stadt-Anzeiger

Zum E-Paper der Kölnischen Rundschau

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DUMONT SETZT KONSEQUENT AUF DIGITALES WACHSTUM

Konnten die digitalen Zuwächse die Verluste im Printgeschäft zuvor nicht ausgleichen, ist dies im Zeitraum von 2019 bis 2021 gelungen – unter anderem durch das Wachstum bei den E-Papern und den Ausbau kostenpflichtiger PLUS-Angebote. In diesem Jahr wird die E-Paper-App abermals weiterentwickelt und eine sehbehinderten- und blindengerechte Sprachfunktion integriert. Darüber hinaus stehen Themen wie der Log-in per Apple oder Google und die Nutzung von KI auf der Agenda.

Ein weiteres wichtiges Element, um neue Abonnenten zu gewinnen und bestehende nachhaltig zu binden, ist das Bonusprogramm FORUM BLAU. Die Community bietet eine exklusive digitale Vorteilswelt mit Live-Inhalten, Kundenkarte mit Einkaufsvorteilen und Events einer eigenen Akademie mit umfangreichem Seminarprogramm – dieses besondere Angebot soll mit Blick auf weiteres Wachstum stetig ausgebaut werden, zum Beispiel um eine digitale Kundenkarte und eine noch größere digitale Vorteilswelt.

„Mit der weiteren Digitalisierung unseres Kundenprogramms schaffen wir ein Angebot, von dem alle profitieren: unsere Abonnenten ebenso wie der lokale Handel und natürlich unsere Werbepartner“, unterstreicht Birgit Rollesbroich, Geschäftsführerin Lesermarkt.