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So sehen Werbekunden das aktuelle und zukünftige Werbeumfeld

Wie schätzen werbetreibende Unternehmen die wirtschaftliche Lage aktuell ein und wie fällt der Blick aufs kommende Jahr aus? Welche Entwicklungen gibt es beim Einsatz von Werbemitteln?
Diese und weitere Fragen haben rund 200 Werbekunden von DuMont Rheinland und dem Medienunternehmen Heilbronner Stimme im Zuge einer Onlineumfrage im Juni diesen Jahres beantwortet. Das Werbebarometer Rheinland 2021 zeigt die Ergebnisse.

Die befragten Werbekunden stammen größtenteils aus dem Dienstleistungssektor, dem Einzelhandel und dem Handwerk.

Mit 46 % schätzt knapp die Hälfte der Unternehmen die eigene wirtschaftliche Lage positiver ein als im Vergleich zu 2020. Ein geringerer, aber dennoch relevanter Teil (35 %) sieht die Situation hingegen negativer als noch im Vorjahr. Insgesamt ergibt sich so ein leicht positiver Barometerwert von 0,38 auf einer Skala von -5 bis +5.

Lage des Unternehmens im Vergleich zu 2020

Der Blick auf das nächste Jahr ist optimistischer: Zwei Drittel der Befragten rechnen damit, dass sich die wirtschaftliche Lage erholt und eine positive Entwicklung zu erwarten ist. Das Barometer steht für 2022 im Vergleich zu 2021 im Durchschnitt auf 1,36.

Lage des Unternehmens im Vergleich zu 2021

Die Befragung zeigt, dass im aktuellen, zweiten Halbjahr 2021 die Werbeausgaben voraussichtlich bei rund 80% der Spendings aus dem zweiten Halbjahr 2020 liegen.

Laut der befragten Kunden ist die durch Corona verursachte Abwärtsbewegung im nächsten Jahr gestoppt. Nur 11% der Unternehmen planen weniger Werbespendings in 2022. Mehr als die Hälfte der Befragten hingegen schätzt die Spendings auf dem gleichen Niveau wie 2021 ein. Ein Viertel schätzt sogar, dass im nächsten Jahr ein größeres Budget für Werbung ausgegeben wird.

Werbeausgaben 2022 zu 2021

Die Bedeutung digitaler Werbung ist unter den befragten Unternehmen teils sehr unterschiedlich. Mit 7% plant der geringste Anteil der Befragten, 80% oder mehr für Digitalwerbung auszugeben. 21 % der Unternehmen rechnen damit, dass sie 50-59% des Gesamtwerbebudgets digital einsetzen. Mit 17% ist überraschenderweise der Anteil der Unternehmen, die lediglich 10-19% in digitale Werbemittel stecken wollen, vergleichsweise hoch. Insgesamt wird digitale Werbung 2022 laut der Umfrageergebnisse etwa ein Drittel des gesamten Werbebudgets einnehmen.

Anteil digitaler Werbung am Werbebudget in 2022

In Anbetracht anhaltender Herausforderungen durch die Corona-Pandemie blickt ein nicht zu unterschätzender Teil der Werbetreibenden kritisch auf die aktuelle Wirtschaftslage des eigenen Unternehmens. Die Aussicht auf das kommende Jahr sieht hingegen insgesamt positiv aus, was auch in den Planungen für die Werbebudgets zu erkennen ist.

Allgemein nimmt digitale Werbung mit einem Drittel des Gesamtwerbebudgets einen noch vergleichsweise geringen Anteil ein. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich der Mix aus Offline- und Online-Werbung in den kommenden Jahren entwickelt.

Erhalten Sie einen gesamt Einblick in die Studienergebnisse:

Studienergebnisse