Facebook-Live-Talk

Vetreter des Medienhauses diskutierten mit Gästen in einem live auf Facebook übertragenen Talk, wie man das Potenzial der Digitalisierung erkennt.

Was können Einzelhändler tun, um Kunden nicht nur zu gewinnen, sondern auch zu halten? Dazu sprachen gestern Matthias Litzenburger, Geschäftsführer der MVR Media Vermarktung Rheinland, und Thomas Kemmerer, General Manager Digital Kölner Stadt-Anzeiger und EXPRESS, mit ihren Gästen Mika Ioannu vom Neuehrenfelder Stoffatelier „Du liebst es“, Jens Lönneker vom Kölner Marktforschungsinstitut „Rheingold Salon“ sowie Sygne Dorenburg von Facebook.

"Das Einkaufsverhalten ändert sich, die Menschen kaufen viel mehr online ein", sagte Lönneker. "Gleichzeitig sind sie aber traurig, wenn Geschäfte schließen. An allen Ecken und Enden durchdringt die Digitalisierung den Alltag." Mika Ioannu hat dies erkannt und sich mit ihrem Online-Shop „Du liebst es“ auf die Digitalisierung eingestellt. Online versucht sie, ihren Kunden passende Angebote anzubieten und Fragen wie „Wann hat meine Kundin Bedarf an neuen Stoffen, wenn sie ein Baby erwartet?“ zu beantworten. Hier kündigte sie auch die Eröffnung ihres Ateliers an. So erzeugte sie nicht nur Spannung, sondern rundete insgesamt ihr Angebot ab – on- als auch offline.

"Unternehmen, die sich um Digitalisierung nicht kümmern, haben einfach noch nicht das Potenzial entdeckt", sagte Sygne Dorenburg von Facebook. Viele Unternehmer wüssten nicht, wie sie ihre Digitalstrategie starten sollen. Dabei könnten sie mit ein, zwei Stunden Aufwand pro Woche gute Inhalte produzieren.

Wie der Einzelhandel beschäftigt sich auch das Medienhaus DuMont Rheinland mit der Digitalisierung. Vermarkter Matthias Litzenburg bestätigt dies: "Wir haben ganz viele Kunden - kleine, regionale -, die anfangen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Wir unterstützen das sehr stark." Früher waren es vor allem Print-Beratungen, jetzt unterstütze man die Gewerbekunden verstärkt im Digitalmarketing.

Das gesamte Video zur Gesprächsrunde gibt es online.

  • Foto: Max Grönert