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Auch Traditionsunternehmen brauchen einen „Digital Gameplan“

Wie sich der Kölner Renn-Verein mithilfe der Medienexperten von DuMont digital transformiert

KREATIVITÄT IN DER KRISE

Kaum eine Branche wird derzeit von Corona so stark gebeutelt wie die der Eventveranstaltungen. Was nicht digital stattfinden kann, fällt schlicht aus – und auch wir treffen uns für unseren Expertentalk mit den Verantwortlichen der Mediastrategie des Kölner Renn-Vereins zu einer virtuellen Gesprächsrunde - Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Vereins, Matthias Litzenburger, Geschäftsführer der MVR Media Vermarktung Rheinland GmbH, einem Unternehmen von DuMont und André Hellmann von den Netzstrategen wollen vergangene Maßnahmen evaluieren und die Corona-Krise auch als Chance sehen, so Geschäftsführer Philipp Hein: „Früher gab es hier Elefantenrennen und Flugschauen. Die Rennbahn war immer ein Ort, wo Kreativität eine große Rolle gespielt haben. Genau mit diesem Denken werden wir jetzt auch Alternativen für die kommende Zeit finden.“

"Die Rennbahn war immer ein Ort, wo Kreativität eine große Rolle gespielt haben. Genau mit diesem Denken werden wir jetzt auch Alternativen für die kommende Zeit finden.“

- PHILIPP HEIN, GESCHÄFTSFÜHRER DES KÖLNER RENN-VEREINS

MIT SOCIAL STORYTELLING UND GOOGLE ADS ZUM MESSBAREN ERFOLG

Schon vor der Corona-Krise setzte der Kölner Rennverein neben den klassischen Printbeilagen zunehmend auf Performance Marketing, also Google, Facebook Ads und Suchmaschinenoptimierung. Ganz am Anfang steht dabei ein sogenannter „Digital Gameplan“, anhand dessen aus den Stärken und Zielen eines Unternehmens die passende Marketingstrategie entwickelt werden kann. Federführend sind hier die Marketing Monsters, einer Partnerschaft der Netzstrategen und der MVR Media Vermarktung Rheinland (MVR) des Medienhauses DuMont, die geschlossen wurde um Kunden „crossmediale Kampagnen aus einer Hand anbieten zu können, mit einem großen Medienhaus wie DuMont im Rücken, erklärt Matthias Litzenburger, Geschäftsführer der MVR. 

Aufgabe der Marketing Monsters ist es, durch die gezielte Aussteuerung  und Optimierung der Google und Facebook Ads sowie kontinuierlicher Pflege der MyBusiness-Profile des Kölner Renn-Vereins interessierte User über digitale Kanäle für das Rennbahn-Erlebnis zu begeistern. Die hohe Kunst ist dabei auch diejenigen, die vielleicht nur nach „Familienausflug“ und damit nicht gezielt nach Pferderennen gegoogelt haben, auf die Seite des Ticketshops der Kölner Rennbahn zu lotsen. Der Fokus liegt hierbei auf messbaren Interaktionen mit der Zielgruppe: „Heute kann genau verfolgt werden, wenn ein User auf ein Banner der Pferderennbahn klickt und sich anschließend ein Ticket kauft“, so André Hellmann von den Marketing Monsters.
Der Kunde ist ein stückweit „gläserner“ geworden – das hilft den Marketingexperten den Erfolg einzelner Kampagnen unmittelbar zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. 

„Heute kann genau verfolgt werden, wenn ein User auf ein Banner der Pferderennbahn klickt und sich anschließend ein Ticket kauft“

- ANDRÉ HELLMANN, MARKETING MONSTERS

Aber nicht nur der Kunde, auch die werbetreibenden Unternehmen seien transparenter geworden, so Matthias Litzenburger. Denn heutzutage ist das storytelling über Facebook, Instagram und Co. unverzichtbarer Bestandteil des „digital gameplans“. Facebook und Instagram können nicht nur für Ads genutzt werden im Rahmen des Performance Marketings, sondern auch durch Geschichten über den Kölner Rennalltag und Blicke hinter die Kulissen die Brand Awareness und Kundenbindung steigern. Hier hilft es natürlich besonders den Werbetreibenden der Region ein großes Medienhaus wie DuMont im Rücken zu haben. Gute Storys nicht nur über Social Media zu spielen, sondern auch über klassische Kanäle steigern die Markenpräsenz in der Region und das führe dann dazu, dass eventuell auch Menschen, die noch nie oder schon lange nicht mehr auf der Rennbahn waren auf die Idee kommen, ein Pferderennen zu besuchen. 

ES GEHT WEITER – AUCH WÄHREND DER KRISE

Auch in der Corona-bedingten Publikumspause können Reportagen und Berichte mit spannenden Hintergrundinformationen rund um das Thema Pferderennsport die Distanz zwischen Handybildschirm und Tribünenplatz verringern. Geschäftsführer Philip Hein setzt in der Krise auf digitale „Ersatzerlebnisse“: Neben klassischen Livestreams der Rennen vor leeren Zuschauertribünen sieht er auch große Chancen darin, das Geschehen um den eigentlichen Rennsport herum zu digitalisieren: „Ein großer Teil unserer Rahmenveranstaltungen dreht sich um die Pferdewetten. Und die müssen jetzt eben digital stattfinden, die vielen Tippgemeinschaften bleiben bestehen, die Leute verfolgen die Rennen und ihre Wetten dann eben gespannt von zu Hause aus.“

NEUE IMPULSE

„Wir sehen gerade, wie sich die Welt verändert und sich die Prioritäten ändern: Derzeit wird deutlich, was alles von zu Hause aus geht, sogar weniger digital aufgestellte Menschen erledigen jetzt plötzlich Dinge über ihren heimischen Laptop. Wir merken, auf welche persönlichen Treffen man vielleicht in Zukunft verzichten kann und die dadurch gewonnene Zeit werden die Leute dann in Sachen investieren, die wirklich Spaß machen, wie zum Beispiel eben ein Besuch auf der Rennbahn,“ schildert André Hellmann, Geschäftsführer der Netzstrategen. „Der Erlebnishunger wird wachsen!“, darin sind sich die Experten einig. 

Darum wollen sie auch nach der Krise das Gelände der Kölner Rennbahn wieder verstärkt für andere Veranstaltungen nutzen. Konzerte oder Haustiermessen sollen Zielgruppen auf die Kölner Rennbahn führen, die bisher mit dem Pferderennsport vielleicht noch keine Berührung hatten und so auf das Thema aufmerksam werden, so Hein. Die durch das Medienhaus DuMont Rheinland optimierte crossmediale Promotion wird dabei auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen und die Kölner Rennbahn zu einem noch beliebteren Ausflugsziel machen. 

„Wir sehen gerade, wie sich die Welt verändert und sich die Prioritäten ändern.“

- ANDRÉ HELLMANN, MARKETING MONSTERS