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DREI FRAGEN AN PIA PIETSCH

In unserer Gesprächsreihe „3 Fragen an …“ interviewen wir dieses Mal Pia Pietsch. Die neue Moderatorin bei Radio Köln erklärt, was das Besondere am Medium Radio ist.

Wie haben Sie Ihre Liebe zum Medium Radio entdeckt?

Radio begleitet mich, wie wahrscheinlich viele von uns, von Kindheit an. Es lief halt immer: morgens im Bad, in der Küche, im Auto auf dem Schulweg und mittags nach der Schule. Radio ist ein Begleitmedium, aber irgendwie auch ein Lebensbegleiter. Und ich glaube, diese Kombination aus Musik, Information und Unterhaltung, macht es für mich so faszinierend. 

Welche Vorteile hat das Radio aus Ihrer Sicht gegenüber anderen Medien?

Mit keinem anderen Medium lässt sich so viel Emotion, Nähe und Bindung erzeugen, wie mit Radio. Wir sprechen nicht zu, sondern mit unseren Hörerinnen und Hörern, sei es aktiv oder auch passiv. Und unsere Hörer wollen uns um sich haben – als Informant, Ratgeber und Freund. Die Nähe zum Hörer ist letztlich das Geheimrezept – von einem gut gemachten Radioprogramm und guten Moderatoren.

Und, auch wenn Radio im Wettbewerb mit Push-Nachrichten und Social-Media nicht mehr als First Player in der Informationsverbreitung bezeichnet werden kann, können wir jederzeit auf aktuelle Geschehnisse reagieren. Unser Programm umzuschmeißen und anzupassen ist eine Sache von wenigen Augenblicken. Unsere Hörer erwarten auch von uns, dass wir sie auf dem Laufenden halten und über alles Wichtige informieren.

Sie sind bei Instagram aktiv und betreiben Ihren eigenen YouTube-Kanal. Welche Chancen bietet die Nutzung von Social Media einem Radiosender?

Social Media hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten und stärksten Werbe- und Kommunikationsmittel entwickelt. Dementsprechend sollte es auch zwingend eine relevante Rolle für ein Kommunikationsunternehmen spielen. Social Media bietet uns über die On Air-Aktivitäten hinaus die Möglichkeit, schnell und interaktiv mit den Hörern zu agieren. Themen können so neben dem On Air-Programm weitergedreht und ergänzt werden. Neben Inhalten lässt sich durch den direkten Eins-zu-eins-Kontakt die Bindung zum Sender und den Moderatoren intensivieren. Deshalb ist es unser Ziel, über dieses Gefühl von "Ich bin direkt dabei, ich kenne die" dafür zu sorgen, dass die Hörer bei uns bleiben und letztlich zu unseren Stammhörern werden.

Vor allem die jüngere Zielgruppe ist bei weitem nicht mehr so Radio-affin, wie das früher der Fall war. Deshalb ist – neben Podcasts zum Beispiel - der Social Media-Bereich ein Kommunikationsweg, über den sich Menschen erreichen lassen, die wir so im Programm gar nicht erreichen würden. Im besten Fall gelingt es, diese dann auch ins Programm zu ziehen – entweder kurz- oder langfristig. In der Gesamtbetrachtung On Air und Social Media zählen für uns deshalb alle gleichermaßen: unsere Hörerschaft UND unsere Follower.

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