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DREI FRAGEN AN LUIS ECK

In unserer Gesprächsreihe „3 Fragen an …“ interviewen wir dieses Mal Luis Eck. Der Projektleiter Digital im Marketing von DuMont erläutert die Bedeutung von sozialen Netzwerken und Messengern und gibt Tipps für Werbemaßnahmen auf diesen Kanälen.

Wie wichtig sind soziale Medien mittlerweile, um eine Community aufzubauen?

Social Media ist für den Aufbau einer Community enorm wichtig geworden. Schon alleine durch die Auswahl der richtigen Plattformen können hier ganz unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden. Durch die inhaltliche Ausgestaltung und Targeting-Möglichkeiten innerhalb der Plattformen, geht dies dann sogar in einem nächsten Schritt nochmal zielgerichteter. Je nach Produkt oder Dienstleistung kann sich jedes Unternehmen daher an die für sich relevanten User wenden. Denn was so oft verteufelt wird, ist in diesem Fall ziemlich wertvoll: Die jeweiligen Plattformen wissen viel über ihre Nutzer und geben dieses Wissen, z.B. in Form von Targeting-Funktionen, an die Unternehmen weiter. Aber auch Insights und Analytics der eigenen Aktivitäten bieten die Möglichkeit, entsprechende Infos über seine Community einzusehen und weitere Maßnahmen darauf hin zu optimieren.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Social Media eine Kommunikation persönlicher wirken lässt. Durch ein Profil bekommt ein Unternehmen innerhalb von Social Media ein „Gesicht“. Durch die Möglichkeit, entsprechende Inhalte (z.B. Einblicke hinter die Kulissen etc.) zu veröffentlichen, kann zudem nochmal ein entsprechendes Image aufgebaut werden. Doch auch die User haben ein Profil, sodass in der Kommunikation für beiden Seiten Informationen schnell erkennbar sind. Dadurch ist es einfacher, mit seinen Usern persönlicher zu kommunizieren.

Und das auch abgestimmt auf die verfügbaren Ressourcen. Denn durch den Einsatz von Social-Media-Tools lassen sich Interaktionen übersichtlich auflisten und schneller beantworten. Außerdem besteht sogar die Möglichkeit, dass ein Tool automatisiert in die Kommunikation geht, z.B. mit Bots.

Worauf kommt es bei der Wahl und der Gestaltung der Werbeformate an?

Grundsätzlich gibt es hier kein falsch oder richtig. Das liegt zum einen am sich stetig verändernden Algorithmus der Plattformen. Aber auch die Akzeptanz verschiedener Formate in den jeweiligen Zielgruppen ist unterschiedlich. Wichtig ist, seine Erfahrungen zu machen und sich auszuprobieren. Dementsprechend ist ein ausführliches und regelmäßiges Reporting unabdingbar, um seine nächsten Aktivitäten zu planen. Nur dann kann jedes Unternehmen für sich eine Art „Strategie“ entwickeln, was wo und bei wem gut funktioniert.

Ein paar Tipps können aber trotzdem helfen:  

  • Qualität vor Quantität
  • Kontinuität
  • Mehrwerte bieten und diese inhaltlich auf der Plattform präsentieren
  • Interaktionen fördern und selbst interagieren
  • Persönliche Einblicke in das Unternehmen geben
  • Emotionale Ansprache
  • Einheitliches Auftreten in Text & Bild
  • Wettbewerbsbeobachtung und gut laufende Formate „abgucken“
  • Social-Media-Werbung schalten
  • Mit Partnern / Influencern zusammenarbeiten


Welche Bedeutung haben Messenger für die Kommunikation mit der Community?

Zuerst einmal muss gesagt werden, dass mit der Verwendung von Messenger in den meisten Fällen nicht die gleiche Reichweite erzielt werden kann, wie z.B. bei Facebook oder Instagram. Allerdings hat die Community im Messenger-Bereich nochmal eine ganz andere Qualität. Denn nehmen wir z.B. den Messenger „WhatsApp“, erreichen wir den User in seinem ganz privaten Umfeld: Auf seinem Smartphone in seiner Hosentasche, inmitten der Gespräche mit Freunden und Familie. Für Unternehmen und die dazugehörige Marke ist dies sehr wertvoll, da so ein Aufbau von Vertrauen zum Nutzer deutlich einfacher ist. Zudem wirkt eine gute Kommunikation innerhalb des Messengers in der Community als praktisch, da der User sowieso mehrmals täglich den Messenger nutzen und kein Wechsel auf einen weiteren Kanal mehr nötig ist.

Zudem ist die Nutzung von Messengern deutlich verbreiteter. Nach einer aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie nutzten im letzten Jahr 68% der deutschen Bevölkerung täglich „WhatsApp“. Zum Vergleich: Dagegen nur 14% Facebook und 15% Instagram. Wie bereits erwähnt, ist durch die persönliche Kommunikation die Reichweite bei der Nutzung von Messengern aber nicht so schnell ausschöpfbar. Doch das ist einer guten Community auch nicht wichtig: Es geht nicht darum, möglichst viele Leute zu erreichen. Sondern es geht darum, die richtigen Leute zu erreichen, sie an das Unternehmen zu binden und am Ende für die jeweiligen Unternehmensziele (z.B. Abverkauf von Produkten oder Dienstleistungen) empfänglich zu machen.

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